Drohnenproblem

Sonntag Vormittag, wir fahren mit dem Auto Richtung Prenzlau und hören dabei Radio 1. Die Moderatoren führen ein missglücktes, weil zu flapsiges Interview zum Thema Einsatz von Drohnen durch die Bundeswehr. Meine Frau und ich unterhalten uns darüber, bis Ruben sich von der Rückbank aus einschaltet:
Drohnen, das ist doch gefährlich – da ist viel Alkol drin, oder?
– „Du meinst Drogen“, verbessere ich meinen fünfjährigen Sohn lachend.
Ach ja stimmt, lacht Ruben verlegen. Drogen, nicht Drohnen.

Sonntag Nachmittag. Nachdem wir unseren missglückten Familienausflug mit einem gelungenen Spielplatzbesuch im Graefe-Kiez ausgewetzt haben, schieben Ruben und ich unsere Fahrräder die Kreuzberger Friesenstraße hinauf.
Papa, ist dir schon mal ein Fahrrad geklaut worden?, fragt mein Sohn.
– „Ja, sogar schon zweimal, aber noch nie in Berlin“, erwidere ich.
Warum werden die Fahrräder geklaut?, hakt der kleine Rubelmann nach. Weil es viele böse Leute gibt?
– „Ach, so viele sind das gar nicht. Ich glaube, das sind immer dieselben Leute. Und ob die böse sind…? Die wollen halt nicht arbeiten für ihr Geld, darum klauen sie Fahrräder und verkaufen sie dann an andere Leute.“
Und was machen die Bösen dann mit dem Geld? Kaufen sie sich davon Drohnen?

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