Archiv des Autors: parkwaechter

Theodizee

Anatol: Theodor hat gesagt, dass Gott sterbt. Aber Gott wird nicht tot. Er macht ja auch das Sterben.. Ruben: Die Frage ist nicht, ob Gott sterben kann, sondern ob er überhaupt existiert.

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Meanwhile at the ranch

Der eine oder andere geneigte Leser mag sich gewundert haben, dass hier schon länger nichts mehr (öffentlich) gepostet wurde. Das hat einen simplen Grund: Mein Sohn, inzwischen 8,5 Jahre alt, hatte mir zwischenzeitlich verboten, weiterhin aus seinem Leben zu berichten. … Weiterlesen

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Eröffnungsspiel

Mama ist Tennisspielen. Papa muss beide Kinder ins Bett bringen. Erst gibt es Nudeln, dann hängt Papa die Wäsche auf und befüllt die Spülmaschine. Und weil die Kinder beim Abräumen geholfen haben, bleibt noch Zeit für „Welches Tier fehlt hier“. … Weiterlesen

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Kuscheltier (Standby)

Wir haben Besuch. Die KInder haben beschlossen, zu viert in Rubens Zimmer zu schlafen. Carla (7) sucht noch ihr Kuscheltier. Ruben wundert sich, dass sie noch eines braucht. – „Hast Du denn kein Kuscheltier?“, fragt Carlas Papa meinen Großen. – … Weiterlesen

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Ich bin vier

Die Szene ein Spielplatz. Zunächst sind wir fast ganz allein, buddeln mit den selbst mitgebrachten Schaufeln tiefe Löcher und bauen mit Eimer und Förmchen eine Burg. Da tritt ein kleines Mädchen näher, das sich offenkundig für Anatol und mehr noch … Weiterlesen

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Holzwege

Ulf, deine Einschätzungen waren nicht ganz richtig, belehrt Ruben seinen Großvater, der ihm nicht zugetraut hatte, ein derart großes Stück Holz in den Schubkarren zu wuchten. Nebenan wird gebaut. Dafür wurde das Nachbargrundstück gerodet, und der schöne Wald meiner Kindheit … Weiterlesen

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Krass

Zu Ostern hat Anatol von Oma einen Notarztwagen samt Infusionsapparatur und Arztfigur bekommen. Wie bei Playmobil üblich, befindet sich im Karton auch ein Werbezettel mit diversen ebenfalls erhältlichen Abenteuer-Spielwelten. Nach dem Motto: Kinder, denen ihre Eltern Krankenwagen gekauft haben, interessieren … Weiterlesen

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Hyperbolik und Realität

Rubens neues Lieblingslied ist Haus am See von Peter Fox, der selbsterklärten Abrissbirne für die deutsche Seele. Darin kommt die Zeile vor: Ich hab zwanzig Kinder und meine Frau ist schön. Als wir das Lied beim Frühstück zum zweiten Mal … Weiterlesen

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Die gute Frage (41)

– Wie alt bist du, Papa?, fragt Anatol (fast 4). – „46“, antworte ich. – Und wann bist du erwachsen?

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Das Duell

Nachdem wir Papas Fahrrad zum Reparieren gebracht haben, spielen wir Fußball im „Käfig“ auf der Körtestraße. Papa steht im Tor, während Ruben und ein etwa gleichaltriger Junge sich verbissen beharken. Irgendwann, es steht gerade 1:1, fragt Ruben beiläufig: – Welche … Weiterlesen

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Bestechungsversuch

Papa, gibst Du mir einen Riegel? Dann geb ich dir 5 Euro. Dann kammst du dir ein Bier kaufen oder einen Wein. (Anatol möchte um jeden Preis einen Müsliriegel. Woher er das Bestechungsgeld hat, ist nicht bekannt.)

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Die gute Frage (40)

Womit verdient man eigentlich Geld, wenn man Fallschirmspringer ist? (Ruben, 7, lotet Berufsperspektiven jenseits von Fußballprofi und Basketballer aus)

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Heiratspläne, oder: Pech gehabt

– „Willst du mich immer noch heiraten?“, fragt Mama. – Ja, sagt Anatol (3,75) und grinst übers ganze Gesicht. – „Du könntest ja auch die Rosalie heiraten, die passt vom Alter viel besser zu dir…“ Das leuchtet Anatol sofort ein. … Weiterlesen

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Hör mir uff mit Happy End!

Dass Erich Kästners Emil und die Detektive als eines der ersten modernen Kinderbücher gilt, ficht meinen Sohn nicht an. Nachdem wir eine gekürzte Hörspielfassung des Klassikers angehört haben (eine historische Aufnahme mit Helmut Peine als Sprecher), merkt Ruben ungerührt an: … Weiterlesen

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Panta rhei

Manche Sachen ändern sich nie: Wie die Windeltüte einem Eisstock gleich über die Dielen zur Wohnungstür schlittert, wie Anatol immer noch nicht „Entschuldigung“ sagen kann und stattdessen Tschugilung sagt, wie Ruben das Sprachspiel seiner Mutter imitiert, indem er Und was … Weiterlesen

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