Kriegsgewinnler

Einer der größten Streitpunkte unseres an Konflikten nicht armen Familienlebens ist die allabendliche Frage, welche CD zum Einschlafen eingelegt werden soll. An drei von vier Tagen ist die Sache klar: Irgendeine Folge von Margit Auers Schule der magischen Tiere muss her. Wirklich eine der besten Kinderbuch-Reihen, die ich kenne – zumal eine der seltenen, die sich sowohl an Jungen wie an Mädchen richten. Trotzdem sehne ich den (Gott sei Dank nicht mehr fernen) Tag herbei, an dem Band 4 als Hörbuch erscheint… (und bald darauf Bd. 6 als „richtiges“ Buch).

Anatol hat die magische Dauerbeschallung anfangs gutmütig hingenommen. Inzwischen regt sich aber regelmäßig Protest. Musik hörne! heißt es dann mit leicht empörtem Ton. Nicht die Tiere! Worauf Ruben die verfolgte Minderheit gibt und Sätze sagt, die mit Immer… beginnen. Oft sagt er auch nur: Immer! Womit aus seiner Sicht alles gesagt ist. Zwar hören wir dann tatsächlich manchmal Quadro Nuevos Schöne Kinderlieder oder 60 Comptines & formulettes pour Crèches (denen auch Ruben einst mit Begeisterung lauschte), but more often than not läuft es eben doch auf Ida, Benny und Co hinaus.

Gestern dann Anatols Rache. Schon seit Tagen etwas malad, war der große Bruder fieberbedingt bereits um sieben eingeschlafen. Rube krank! Wi könne Musik hörne!, frohlockte little brother ungeniert. Und setzte voller Befriedigung hinzu: Nicht die Tiere!

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