Blumen für Töli

In letzter Zeit beschäftigt sich Ruben eingehend mit der Frage, wie das später so sein wird, als Gewachsener. Dass er dann Kinder haben wird, das steht für ihn fest. Und die müssen dann auf jeden Fall machen, was er will – denn: Dann bin ich der Chef!

Heute tauchte dann die Frage auf, ob ich schon tot sein werde, wenn Ruben erwachsen ist. Wie auch immer: Er werde dann auf jeden Fall mit Anatol zusammenbleiben, verkündete Ruben. Schlagartig wurde mir klar, dass die Natur das genau so vorgesehen hat: Wenn die Kinder flügge sind, werden die Eltern im Prinzip nicht mehr gebraucht – und das ist auch gut so.

Doch was mir wirklich das Herz wärmte, war Rubens Heiratabsicht: Wenn ich groß bin, heirate ich den Töli, verkündete er treusorgend – und fügte ebenso pragmatisch hinzu: Dann muss man auch nicht so mühsam eine Frau suchen, mit dem Blumenstrauß und so.

Und Anatol? Räumt gerade mein Bücherregal aus, blättert behutsam in den gefundenen Büchern (Bob Woodwards Bush at War – Amerika im Krieg, Martin Kilians Yo, Amerika! Bosheiten und Liebeserklärungen und einer Liliput-Ausgabe von Goethes Liebesgedichten) und versucht dabei, mir von seiner Lektüreerfahrung zu berichten: Da Bro-ij!

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