Ein Büro bei den Grünen

Diese Woche üben wir den Unterschied zwischen Polizei und Politik.

Donnerstag Abend, Schlafengehenszeit. Wir liegen in Rubens Hochbett und erzählen. Nachdem Ruben erzählt hat, was er so den ganzen Tag getrieben hat, fragt er: Und was hast du gemacht? Ich erzähle ihm, dass ich die Steuererklärung gemacht habe, erläutere, was der Staat ist, und wozu der die Steuern braucht: Um Schulen zu bauen und Straßen und so weiter. Ich suche gerade nach den richtigen, kindgerechten Begriffen, da fällt er mir ins Wort: Politik! Meine Begeisterung weicht einer Mischung aus Belustigung und Scham, als Ruben fortfährt: Papa, wenn die Leute dir einen Strafzettel geben, dann komm ich mit der deutschen Polizei! Kürzlich bin ich von der belgischen Polizei geblitzt worden.

Samstag Morgen, kurz vor acht. Mama, Papa und Anatol versuchen noch zu schlafen. Enter Rubelmann:
Wenn ich Gewachsener bin, möchte ich Polizei werden.
[Mama, schlaftrunken:] – „Möchtest du lieber Verkehrspolizist sein oder Kriminalpolizist?“
Ich möchte die bösen Männer jagen.
„Also Kriminalpolizist.“
Wenn ich Polizei wöhre [wäre/werde], dann wohne ich bei der Mama im Büro bei den Grünen.

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