Der Rodeoreiter

Anatol ist jetzt in einem Alter (knapp acht Monate), in dem sich andere Kinder vorsichtig ans Robben machen. Sie legen sich auf den Bauch, fahren die Flossen aus und versuchen, Land zu gewinnen.

Unser Kind legt sich lieber auf den Rücken und vollführt einen Tanz, dessen Choreografie aussieht wie zwanzig sehr schnell hintereinander ausgeführte Fosbury-Flops – oder wie ein Rodeoreiter, der sich verzweifelt im Sattel zu halten versucht. (Bzw. vergnügt: Wir müssen uns Anatol als einen glücklichen Menschen vorstellen.) Besonders lustig – manchmal auch anstrengend – ist es, wenn Anatol diesen Tanz auf der Wickelkommode vollführt.

Aber wenn es dem Fortschritt dient…

Immerhin hat der kleine Bruder auf diese Weise schon fast das halbe Kinderzimmer durchquert! (Na ja, ich übertreibe: aber er kam deutlich vorwärts – bzw. rückwärts.) Wer weiß: Vielleicht lässt Anatol, wie ein guter Hochspringer, die eine oder andere Höhe aus, pfeift auf Robben und Krabbeln und geht gleich zum Rückwärtsgang über.

Zutrauen würde ich’s ihm.

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