Stau auflösen ist meine leichteste Übung

Erklär mal, wie die das jetzt machen, fordert Ruben mich auf. Es ist frühmorgen und wir sitzen auf dem Teppich im Kinderzimmer. Ruben hat zwei Reihen Autos aufgebaut, die einander kreuzen – und ich soll jetzt den Stau auflösen.

Ich würde aber viel lieber meine Morgengymnastik machen und sage das auch meinem Sohn. Aber mach mir nicht meinen Stau kaputt!, sagt Ruben. Er hat für einen Kurzvorvierjährigen erstaunlich viel Verständnis für meine Rückenprobleme. Nicht selten liegt er irgendwo, streckt seine Beine in die Luft und erklärt, er würde jetzt seine Übungen machen.

So auch jetzt, nur dass er momentan gerade im Katzenmodus ist (die Phase hatten wir vor einem Jahr schon mal). Die Babymieze versucht sich zu drehen, erklärt er und macht eine entsprechende Bewegung zur Seite. Man muss aufpassen, dass das Kreuz nicht wehtut, erklärt er und fragt: Haben die Kinder auch Kreuze?

„Natürlich“, erwidere ich. „Sonst könnten sie gar nicht laufen!“ Dann stehen Kater und Sohn auf und stärken ihren Bewegungsapparat mit einer großen Schale Müsli.

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