If You Are Going To Eat In Petra

Schnall dich an! Wenn es um Verkehrssicherheit geht, kennt Ruben (3,75) keine Gnade. Wir kurven durch Petra, ein verschlafenes mallorquinisches Städtchen im Inselinneren, auf der Suche nach einem Restaurant, wo wir einen missglückten Urlaubstag (permanenter Regen, Pipi- und Stillalarm stets zur Unzeit) doch noch irgendwie versöhnlich ausklingen lassen können. Es soll da ein Lokal geben, in dem man angeblich ganz gut essen kann. Und tatsächlich, schon wenige hundet Meter nach dem Ortsschild weist ein kleines Schild den Weg zu Es Celler

Aber wie kommt man da mit dem Auto hin? Durch diese hohle Gasse – oder doch eher durch jene? Überall darf man mit dem Auto fahren (auch wenn man dafür gelegentlich den Seitenspiegel einklappen muss), und überall hängen diese Wegweiser: Es Celler – restaurant tipic mallorquin. Nur dass man mal in diese und mal in jene Richtung geschickt wird. Und überall Einbahnstraßen.

An den Straßenecken, wo man nicht auf Es Celler hingewiesen wird, findet sich stattdessen Schilder, die auf das Geburtshaus von Junipero Serra verweisen, den in Petra geborenen Gründer von San Francisco.

Nachdem wir das dritte Mal durch Petra gefahren sind, und Anatol zu jammern beginnt, stellen wir entnervt das Auto ab und versuchen es zu Fuß – das heißt: meine Frau stillt, und ich begebe mich mit dem kleinen Rubelmann auf die Suche nach einem geeigneten Lokal. Irgendwo muss dieses Es Celler doch sein – allein, wir finden es nicht. Dafür finden wir auf Anhieb den Marktplatz, auf dem es ein sehr nettes Restaurant mit Hotel gibt: Sa Plaça.

Begeistert trödeln wir zurück und holen den Rest der Familie. Die engen Gassen sind allerdings nicht für Kinderwagen ausgelegt – die Bürgersteige sind eher Zwergensteige, so dass wir beherzt auf der Straße schieben.

Das Essen ist dann sehr gut (Fiocchi mit Birnen-Käse-Sauce für die Gewachsenen, ein Schoko-Pfannkuchen für den kleinen Rubelmann), auch wenn es an diesem Regentag eigentlich zu frisch ist, um draußen zu sitzen. Als wir den Kinderwagen vom Marktplatz schieben, fällt unser Blick auf ein großes Schild: Es Celler.  Wir schauen in die Gasse zur Linken. Ganz hinten am Ende der Gasse leuchtet etwas auf, das wie ein Restaurant-Eingang aussieht.

Egal, wir haben auch so sehr gut gegessen.

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