Losung des Tages

11.08.2014
Papa, ich hab ne Idee: Wenn wir uns streiten, dann spuck ich Feuer – und du löschst es!
(Schlägt Ruben vor, nachdem Papa vorgeschlagen hat, Streit künftig mittels kleiner Gummi-Monster-Puppen auszutragen)

05.08.2014
Ich bin kein Neuer!
(Mit diesen Worten gibt Anatol, 2, seinem großen Bruder die Torwarthandschuhe zurück)

29.07.2014
Stell dir vor, was gestern Nacht passiert ist. Ich hab den Gott zum ersten Mal gesehen!
(Ruben berichtet vom nächtlichen Besuch höherer Mächte)

27.07.2014
Duschen – Löwe – Gurke!
(Anatol bekommt von seiner Mutter unmissverständlich erklärt, dass es ein Abendessen nur gibt, wenn er sich vorher duschen und abtrocknen lässt – letzteres geht üblicherweise mithilfe eines Bademantels mit Löwenhaube vonstatten)

08.07.2014
Papa, ich weiß, was Körpereinsatz heißt!
(Präsentiert Ruben am Morgen vor dem Halbfinale seine Kenntnisse der Fußballersprache)

04.07.2014
Ich atme jetzt Gott ein, weil Gott ist ja Luft!
(Ruben übt sich in frühmorgendlichen Syllogismen)

01.07.2014
ADAC – da gab es doch diesen Skandal!
(Bemerkt Ruben, 5, als frühmorgens ein ADAC-Wagen an uns vorüberfährt)

16.06.2014
Ich will was hören, wo richtige Kinder singen – aber nicht so welche, wo man denkt, die sind erst drei oder vier.
(Ruben, 5, hat wieder mal sehr präzise Vorstellungen, wie er heute Abend beschallt werden will)

28.05.2014
Darf ich euch einen neuen Spruch vorführen? “Aua sagt die Mauer.” Das reimt sich!
(Ruben bereitet sich auf eine Dichterlaufbahn vor)

27.05.2014
Fuck ist ein anderes Wort für Scheiße.
(Ruben lernt international zu fluchen)

26.05.2014
Komm mal mit!
(Anatols erster fehlerfreier Drei-Wort-Satz)

15.05.2014
Warum bist du seit Neuestem so ein Experte für Orangen?
(Fragt Ruben seine orangenschälende Mutter beim Abendessen, als sich diese in ein Fachgespräch zwischen Vater und Sohn über den Fruchtzuckergehalt von Blutorangenjoghurt einschaltet)

10.05.2014
Ich träume nur ganz selten was Gutes. Meistens träume ich nur von Dieben.
(Erklärt Ruben, 5, warum er nachts regelmäßig zu Mama und Papa ins Bett kommt)

05.05.2014
Ich möchte ein deutsches Lied hören, wo jemand singt!
(Rubens erster nationalistischer Ausbruch. Er möchte zum Einschlafen weder französisch noch instrumental beschallt werden)

04.05.2014
Die Mama isst meistens einen Kaugummi, wenn sie stinkt.
(Ruben sucht nach Argumenten für einen regelmäßigen Kaugummmikonsum)

06.04.2014
Wenn jemand irgendwelche Süßigkeiten mitbringt, dann sind sie für alle – oder sie sind verboten.
(Ruben entdeckt ganz nebenbei ein wichtiges Erziehungsprinzip)

06.03.2014
Ich sag immer ‘kleine Männer’, damit man sich das besser vorstellen kann.
(Hilft Ruben seiner Mutter, das Wirken von Vitaminen und Nährstoffen im Körper besser zu erklären)

02.03.2014
Manchmal lässt sich der Film aber auch viel Zeit.
(Ruben erklärt, warum die Pumuckl-Folgen zwar immer gleich lang sind, einem aber unterschiedlich lang vorkommen)

23.02.2014
Ich mag nicht, wenn das Eigelb so flüssig ist, dann tun mir immer die Tiere so leid.
(Ruben mag es lieber, wenn das Ei hartgekocht ist)

22.02.2014
Ich hab den Menschen nicht geboren, ich kann da nix dafür.
(Wäscht Ruben seine Hände in Unschuld)

16.02.2014
Emil, Eis essen, Süßigkeiten.
(Rubens Antwort auf die Frage, welche drei Dinge er am liebsten habe oder tue. Emil ist Rubens derzeit bevorzugter Kita-Kollege)

12.02.2014
Da hupen immer alle.
(Rubens Kommentar zum Umstand, dass seine Tante gleich in den Flieger nach Italien steigen wird. Seit dem von Deutschland verlorenen EM-Halbfinale 2012 verbindet Ruben Italien mit Hupen)

30.01.2014
Ich bin ja fast Papas Nachbar, obwohl wir in einer Familie sind. Das kommt ziemlich selten vor.
(Kommentiert Ruben den Umstand, dass seine Kita nur 200 Meter von Papas Büro entfernt ist)

19.01.2014
Wenn du noch ein Wort sagst, kriegst du noch mehr Geld!
(Ruben probiert es mit paradoxen Drohungen)

11.01.2014
Der Kuckuck ist ein Arschloch.
(Ruben kritisiert den Brutparasitismus des Cuculus canorus)

09.01.2014
Ich kann schreiben wie ein Kalligraph.
(Ruben interessiert sich fürs Schreiben und für schöne Worte – Beauty lies in the eyes of the beholder)

06.01.2014
Ich kann manchmal falsch Deutsch.
(Ruben erklärt seinen hübschen Versprecher zerblechlich)

28.12.2013
Wenn es raucht, rauche ich dagegen.
(Ruben entwickelt Brandschutzstrategien)

18.12.2013
Die Tomaten schmecken im Winter nicht so gut. Da ist es zu kalt. Und der Mozzarella ist auch kalt.
(Ruben reimt sich zusammen, warum wir in der kalten Jahreszeit nicht so oft Caprese essen…)

06.12.2013
Wenn ich groß bin und du noch nicht tot bist, schreib ich dir immer eine Karte aus dem Urlaub!
(Informiert Ruben seine Mutter)

05.12.2013
Das gibt’s doch nicht! Der [Nikolaus] kann doch nicht denken, dass sich Kinder über sowas freuen!
(Ruft Ruben mehr erstaunt als empört aus, als er in seinem Adventskalender-Säckchen nur eine Mandarine vorfindet)

01.12.2013
Das sieht ja so aus, als würdet ihr heiraten!
(Ruben entdeckt erfreut die Schnur mit den Adventskalender-Säckchen)

30.11.2013
Warum hängen hier eigentlich noch keine Säckchen?
(Ruben vermisst einen Adventskalender)

24.11.2013
Ich frage mich, wann wir endlich rascheln können.
(Bei einem Spaziergang am Schlachtensee zeigt sich Ruben unzufrieden mit der Laubsituation. Gemeinsam erinnern wir uns an einen schönen Herbsttag im Brüsseler Jubelpark, wo es ganz außerordentlich viel Laub zum Rascheln gab…)

17.11.2013
Niemand ist zuhause so lustig wie wir sind. Weil wir erfinden immer lauter neue Sachen.
(Erklärt Ruben und springt vom Sofa auf die selbstgebaute Kissenlandschaft)

09.11.2013
Wenn man hundert ist, ist man entweder tot oder ein kleiner Mensch.
(Ist sich Ruben sicher. Deutungsvorschläge nimmt Ihr Parkwächter gern entgegen)

07.11.2013
Aus Spaß machen wir das in echt!
(Schlägt Ruben vor. Vgl. Aus Spaß)

25.10.2013
So wie Jesus gestorben ist, muss man da machen!
(Sagt Ruben und breitet die Arme aus)

19.10.2013
Papa, muss ich nachher noch mehr kaputthauen?
(Fragt Küchenhilfe Ruben arglos, nachdem er vom Vater den Auftrag erhalten hat, mehrere Stück braunen Würfelzucker mit dem Fleischklopfer verarbeitungsfähig zu machen)

14.10.2013
Wir spielen: Du bist eine Frau und brauchst einen Cowboy!
(Bestimmt Ruben morgens nach dem Frühstück. Worauf seine Mutter das Lied Ich will ‘nen Cowboy als Mann anstimmt)

19.09.2013
Hier möcht ich nicht Postbote sein…
(Stellt meine Schwester trocken fest, als wir nachts durch das labyrinthische Gassen-, Treppen- und Kanalgewirr von Venedig stolpern)

08.09.2013
Oh Mann, so ein alter Mann kann doch nicht Chef von Deutschland werden!
(Ruft Ruben beim Anblick eines Wahlkampf-Plakats von Rainer Brüderle aus)

04.09.2013
Ich kann dich aber auch in eine schlimme Lage bringen!
(Droht Ruben rätselhafterweise – vermutlich einfach, weil ihm die Formulierung* gefällt)
*inzwischen habe ich herausgefunden: dieser Satz kommt bei Jim Knopf vor…

27.08.2013
Mama, ich möchte Anatol heißen!
(Verkündet Ruben, vermutlich in der Hoffnung, dadurch mehr Aufmerksamkeit zu erhalten)

14.08.2013
Wenn man die ganze Welt auffrisst, dann ist man der Chef.
(Stellt Ruben beim Abendessen fest)

03.08.2013
Sonst sag ich der Mama, sie soll jemand anders heiraten!
(Droht Ruben im Rahmen eines veritablen Wutanfalls dem Vater für den Fall, dass er nicht spurt)

29.07.2013
Hier weiß man ja gar nicht, zu welcher Familie man gehört!
(Ruben ist beeindruckt von einem Menschenauflauf)

21.07.2013
Entweder wir essen eine Pommes – oder eben nichts. Das ist die eine Möglichkeit.
(Parodiert Ruben die Enweder-Oder-Rhetorik seiner Mutter, die meistens in dem Satz “Diese beiden Möglichkeiten gibt es” gipfelt)

06.07.2013
Ist zwar nicht schön, aber es gab keine Toilette.
(Rechtfertigt Ruben, warum er bei Ostende ins Meer gepinkelt hat)

28.06.2013
Wenn du was nicht weißt, guckst du in das Rezept!
(Verweist Ruben auf die Möglichkeit, in den “Beipackzettel” zu schauen, wo die UNO-Spielregeln stehen)

23.06.2013
Ich bin die Hauptperson. Weißt du warum? Weil, ich hab Rücksicht genommen.
(Schlussfolgert Ruben aus des Vaters Lob über seine ungewöhnlich rücksichtsvolle und schlafschonend leise Art, in den Tag zu starten)

22.06.2013
Guck mal, ich bin ein Bräutigam aus China – darum hab ich diese rote Fahne!
(Ruben präsentiert ein rotes Western-Halstuch, das an einer weißen Plastikstange befestigt ist)

16.06.2013
Das macht nichts, wenn ich erst mal keine Königin hab.
(Reagiert König Ruben – mit Papierkrone auf dem Kopf – großzügig auf die Tatsache, dass seine Mutter wegen anderer dringender Aufgaben vorerst nicht als Regentin zur Verfügung steht)

15.06.2013
Du musst gucken, wenn der Feind kommt, und ich schlafe immer.
(Ruben verteilt die Rollen auf unserer Wohnzimmer-Burg: Er ist der Burgherr und ich muss Wache schieben)

09.06.2013
Wenn ich groß bin, arbeite ich bei den Dunkelgrünen.
(Ruben malt sich seine berufliche Zukunft in den buntesten Farben aus)

06.06.2013
Es ist gut ein Kind zu sein. Dann weiß man immer mehr als die Gewachsener [Erwachsenen].
(Schließt Ruben aus dem Umstand, dass Papa eine einfach erscheinende Frage nicht beantworten kann)

02.06.2013
Ich vermute, das war ein Kräuterfrischkäse – aber ich vermute das nur!
(Ruben fragt sich, was für ein Käse da auf seinen Nudeln gelandet ist)

01.06.2013
Ich hoffe nicht, dass man da sowas zum Essen kaufen kann…
(Will sich Ruben vor seiner eigene Fresslust schützen, als wir den Samstags-Markt am Kreuzberger Südstern passieren)

28.05.2013
Jetzt gibt’s nur drei Leute in unserer Familie, die nicht Aua haben.
(Stellt Ruben fest, nachdem ich ihm erklärt habe, dass seine Mutter starke Rückenschmerzen hat)

24.05.2013
Auf Holländisch heißt “Hääääh” Gott!
(Behauptet Ruben aus heiterem Himmel)

23.05.2013
Papa, ich bin Politiker – ein Politiker hat immer so was unten drunter!
(Ruben präsentiert mein husband badge, mit dem ich als Familienangehöriger ins Europaparlamentsgebäude komme)

12.05.2013
Obwohl ich ein Fußballer bin, bin ich auch ein Torwart.
(Fußball-As Ruben erklärt, warum er auch als Feldspieler den Ball in die Hand nehmen darf)

07.05.2013
Abends will ich dich nie sehen.
(Besteht Ruben darauf, von seiner Mutter ins Bett gebracht zu werden)

28.04.2013
Wenn ich aufgewacht bin, dann kann ich nicht mehr leise sprechen.
(Kontert Ruben die Ermahnungen seiner Eltern, am Sonntag Morgen um halbacht doch bitte nicht so herumzuschreien)

27.04.2013
Mir ist aufgefallen, dass ich es alleine kann.
(Ruben füllt seine Schale heute selber mit Müsli)

26.04.2013
Denk dran, heute sind wir Affen. Und du bist der Papa. Nicht sagen, du bist ein Löwe oder sowas.
(Rubens Marschbefehl für den heutigen Tag)

22.04.2013
Heute haben wir über Blumen gearbeitet.
(Bereitet sich Ruben auf seine spätere Karriere als wissenschaftlicher Botaniker vor. Heute war das Thema in der Schule printemps – und jeder musste eine fleur mitbringen)

21.04.2013
Wenn ich blass bin, nehm ich eine Tablette, und dann geht es weg.
(Sagt Ruben und greift in die Smarties-Packung, die wir von unseren Nachbarn zur Geburt ihres Sohnes Jonathan bekommen haben)

20.04.2013
Jedes Kind findet seine Madame am besten.
(Erklärt Ruben auf die Frage seiner Mutter, ob er die Frisur seiner Erzieherin gut finde.)

17.04.2013
Wenn ich mal einen Hochschuss mache, sagst du ‘Gut, Ruben!'”
(Erläutert Ruben die väterlichen Pflichten beim Fußballspiel in Milans Garten)

16.04.2013
Ich bin ein großer Sprecher der englischen Sprache.
(Glaubt Ruben, quatr’ ans et demi. Seine ungleich größeren Französisch-Kenntnisse schätzt er erstaunlicherweise nicht so hoch ein. Und Russisch wie Arabisch, gibt er freimütig zu, spreche er leider gar nicht gut.)

03.04.2013
Weißt du, die Piraten sind nicht frech, die sind nur böse!
(Ritter Rubelmann bricht eine Lanze für seine maritimen Kollegen)

02.04.2013
Jetzt haben sie genug geheiratet. Jetzt gehen sie wieder nach Hause.
(Ruben stellt sich den Hochzeitstag seiner Eltern vor)

27.03.2013
Du bist der, der im Haus steht, wo es brennt – und ich bin der Feuerwehrmann.
(Ruben verteilt die morgendlichen Aufgaben)

24.03.2013
Ich brauch das Geld für meine Arbeit!
(Ruben möchte, dass ich seine Spardose für ihn öffne)

22.03.2013
Weißt du, wenn ich 21 bin, möcht ich Verkehrspolizist werden. Aber da müssen wir erst mal eine Kelle kaufen.
(Ruben lässt nicht von seinem Berufswunsch Polizist ab)

19.03.2013
Meinetwegen kannst du das kaputthauen.
(Ruben erlaubt seinem Vater großzügigerweise, einen Stock für ihn kindgerecht zu zerkleinern)

14.03.2013
Eigentlich ist heute Frühling.
(Stellt Ruben unbeirrt fest, nachdem wir nun schon den dritten Tag in Folge mit dem Schlitten zur Schule fahren)

10.03.2013
Mama, wenn ihr mal tot seid, fahr ich mit eurem Auto weiter.
(Unser Sohn ist Pragmatiker, vor allem wenn es um Autos geht)

08.03.2013
Jetzt sollen wir einen Tiger spielen, und jeder hat eine Kralle.
(Verteilt Ruben die Aufgaben in seinem Rollenspiel)

02.03.2013
Ich bin ein Indianer, der schwer arbeitet.
(Heute geht Ruben mit Pfeil und Bogen aus dem Haus)

28.02.2013
Ich will jetzt mit Karacho aufs Tor schießen!
(Ruben verleiht seinem Wunsch Ausdruck, im Flur der elterlichen Wohnung Fußball zu spielen)

24.02.2013
Oh, die Welt ist ganz still!
(Stellt Ruben fest, als wir Sonntag Morgen kurz vor neun zum Bäcker gehen)

12.02.2013
Wenn ich untergeh, dann musst du unter Wasser fummeln, um mich zu retten!
(Ruben instruiert seinen Vater, wie im Falle eines unbeabsichtigten Untertaufens zu verfahren sei. – Wenn das jemand vom Jugendamt liest…)

11.02.2013
Ich würde vorschlagen, wir essen Nudeln mit Ketchup.
(Ruben hat mal wieder ganz präzise Vorstellungen bezüglich seiner Ernährung)

10.02.2013
Wir sind Räuber. Und Räuber pieksen immer.
(Ritter Rubelmann übt die Euphemismen moderner Kriegsführung)

09.02.2013
Jetzt hat Gott uns wieder gelebt.
(Stellt Ruben zufrieden nach einem gemeinsamen Bad mit Papa fest)

06.02.2013
Beim Karneval muss man mit dem Schwert kämpfen – und zweitens bin ich der Stärkste!
(Ruben bilanziert seinen Tag als chevalier)

05.02.2013
Das nervt mich ja kolossal!
(Ruben zur Aussicht, sich morgen als chevalier verkleiden zu dürfen – in der école wird Karneval gefeiert)

02.02.2013
Wenn man die Tiere nicht sieht, ist es falsch rum gewickelt.
(Kommentiert Ruben fachkundig. Für Kinderlose: Alle Windeln, egal von welchem Hersteller, zeigen auf der oberen Borte der Windelvorderseite idyllische Tierszenen, meist mit Elefanten, Enten, Affen oder Löwen. Auf jeder Windel findet sich eine andere Tier-Konstellation. Würde man alle 42 Windeln einer Packung nebeneinander legen, ergäbe sich vermutlich eine lustige Daumenkinogeschichte…)

20.01.2013
Irgendwann sagen die Eltern: So, mein Sohn, jetzt musst du’s alleine machen!
(Ruben (4) versucht, alleine sein Frühstücksei zu essen)

17.01.2013
Bei mir stimmt’s. Nur nicht bei dir.
(Ruben hat Recht, ich nicht. Sagt er.)

15.01.2013
Dann spiel ich auch nicht mehr mit der Mama, wenn die so ungeduldig ist!
(Rubens Reaktion auf die Gereiztheit seiner Mutter zu früher Morgenstunde)

11.01.2013
Du bist nämlich ein Kollege von mir – und Kollegen müssen auch arbeiten!
(Kontert Ruben meinen Vorschlag, ich könnte doch auch der Aufseher sein, und fordert meine Mitarbeit als Bauarbeiter hinter dem Sofa)

06.01.2013
Die Indianer heißen auf Französisch les jeandiens. Die Männer von den Indianern heißen Kau-Boi!
(Will Ruben in der école gelernt haben)

31.12.2012
Beim Feuerwehrtag, da kann man ganz lang aufbleiben.
(Ruben meint Silvester. Immerhin schafft er es mit Dauer-Memory-Spielen, bis kurz nach 22 Uhr durchzuhalten. Wenig später folgt ihm der Rest der grippeverseuchten Familie. Nur Papa und Opa halten bis Mitternacht durch, indem sie Schach spielen)

23.12.2012
Yuppie! Ich bin der Ärgerich!
(Ruben freut sich über die Aussicht, Mensch ärgere dich nicht! zu spielen)

22.12.2012
Ihr habt keine schöne Frisur!
(Wirft Ruben seinen Großeltern an den Kopf, nachdem er gerade mit Mama und Papa vom Friseur zurückgekommen ist)

20.12.2012
Huhn ist angenehm.
(Ruben berichtet vom Mittagessen in der école)

12.12.2012
Papa, wir spielen jetzt alle zusammen, aber du spielst alleine.
(Verkündet Ruben beim abendlichen Brettspiel)

08.12.2012
Mit meinem Fahrrad kann ich auch einkehren.
(Sagt Ruben von seinem Laufrad herab, nachdem ich ihm erklärt habe, dass man bei Wanderungen und Ausflügen ab und an unterwegs eine Pause einlegt)

01.12.2012
Der Elefant freut sich, wenn ein Schmetterling da ist.
(Kommentiert Ruben die idyllische Tierszene auf der HIPP-Folgemilch-Packung)

25.11.2012
Karotte ist auch Bio.
(Ruben befüllt den Mülltransporter, den er heute zum Geburtstag geschenkt bekommen hat)

23.11.2012
Wenn man Mittagsschlaf macht, dann ist man abends total fit.
(Weiß Ruben. Warum werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass sich mein Sohn über mich lustig macht? Grübelt ein völlig übermüdeter Vater)

22.11.2012
Noch drei Tage habe ich nicht Geburtstag.
(Rubens Variante des Birthday Countdowns)

21.11.2012
Wenn man “Tschüss” nicht kennt, sagt man halt “Ciao”.
(Keine Abschiedsformel der Welt kann Ruben aus dem Konzept bringen)

17.11.2012
Ich kann mich schon von oben bis unten ausziehen – das ist doch erstaunlich!
(Sagt Ruben kurz vor dem gemeinschaftlichem Bad mit Anatol)

10.11.2012
Papa, ich hab jetzt allmählich ‘n bisschen Hunger.
(Sagt Ruben bedächtig, nachdem er morgens um halbacht aufgewacht ist)

07.11.2012
Für Fußball interessier ich mich nicht, weil ich schon älter bin.
(Sagt Ruben am Morgen der Wiederwahl Barack Obamas zum amerikanischen Präsidenten, als – ausnahnsweise – der Fernseher eingeschaltet wird. Und fügt streng hinzu: Morgens machen wir nie den Fernseher an!)

21.10.2012
Die Mama ist meine Freundin – und du bist mein Kumpel.
(Ruben entdeckt die feinen Unterschiede in Beziehungsfragen)

20.10.2012
Pommfritz ist nur ein anderes Wort für Pommes mit Ketchup.
(Sagt Ruben, als wir vom “Kartoffelmann” zurückkommen)

19.10.2012
Ich möchte nicht von dir hören, dass du gewonnen hast!
(Sagt Ruben, als Papa absichtslos zuerst mit seinem Müsli fertig ist)

12.10.2012
Es kann aber ohne Weiteres sein, dass es heute regnet.
(Verkündet Ruben nach unserer Rückkehr à Bruxelles – und behält prompt Recht)

30.09.2012
Heut kotz ich lieber nicht.
(Sagt Ruben vor dem Zubettgehen – gestern Nacht hat er sich zur schönsten Tiefschlafzeit erst in sein Bett und dann über seinen Vater erbrochen)

09.09.2012
Man kann ja auch rausgehen und schauen, ob ein Tier da ist. Dann kann man es schießen und essen.
(Erklärt Ruben, nachdem ich ihm erklärt habe, wie die Leberwurst entsteht)

31.08.2012
Wenn jemand ein Idiot ist, pfeife ich immer.
(Unterstützt Ruben die Kommentare seiner Mutter zum Straßenverkehr auf Mallorca)

15.08.2012
Argentinien soll Deutschland grätschen!
(Sagt Ruben vor dem Länderspiel – das Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest…)

13.08.2012
Ich will später Eisenbahnfahrer werden.
(Formuliert Ruben erstmals ein jungstypisches Berufsziel)

11.08.2012
Du sollst den Bart wegmachen – Du sollst wieder eine Frau sein!
(Schlägt Ruben morgens dem unrasierten Vater vor)

31.07.2012
Erklär mal dem Papa, wie man’s macht, wenn man ein Baby hat!
(Sagt Ruben und beugt sich über seinen kleinen Bruder)

18.07.2012
Es ist lieber schöner, wenn es abends nicht laut ist!
(Sagt Ruben angesichts des Rasenmähers, der, unsichtbar für die auf der Terrasse sitzende Familie, irgendwo hinter den Bäumen des großelterlichen Grundstücks zu hören ist – während des gesamten Abendessens. Nach einer Weile geht Ruben, mit einem Familytennis-Schläger bewaffnet, zum Spielplatz im hinteren Teil des Gartens, klettert auf die Rutsche und ruft Richtung Lärm: Du blöder Mann!)

16.07.2012
Ich muss Pipi – dramatisch!
(Ruben mit Nachdruck bzw. Vordruck)

02.07.2012
Aber einer muss grillen!
(Verlangt Ruben, als wir das Lego-Familienhaus mit Garten aufbauen)

29.06.2012
Aber du darfst nicht mehr mitspielen. Du bist der Deutsche!
(Ruben spielt im Park George-Henri mit Mama und Papa die Fußball-EM nach. Ruben ist Spanien, Mama Irland – und Papa: siehe oben…)

28.06.2012
Aber manchmal heiratet auch einer.
(Kommentiert Ruben nach dem verlorenen EM-Halbfinale die hupenden Italiener im Auto hinter uns. Bislang kannte er Hupen nur als Begleiterscheinung von Hochzeitsfeiern)

18.06.2012
Simbalabim, Papa geh da drüben hin!
(Ruben übt das Zaubern, da er sich auf die anderen nicht verlassen kann)

14.06.2012
Ich bin zufrieden.
(Sagt Ruben am Ende eines langen Tages, an dem er um sechs Uhr aufstehen musste, um neun Uhr die Rachenmandeln entfernt und die Gaumenmandeln verkleinert bekam und anschließend mit Wundschmerz und den Nachwirkungen der Narkose kämpfen musste)

09.06.2012
Man muss auch mal Müsli mit Banane essen, damit man nicht so eine dünne Kacke hat.
(Sagt Ruben, nachdem er fünf Scheiben Wurst gegessen hat – und isst noch zwei Bananen)

08.06.2012
Man muss auch lernen können zu springen.
(Sagt Ruben und hüpft Stufe für Stufe die Treppe zur großelterlichen Wohnung hinunter)

03.06.2012
Wenn man ein Pony reiten will, muss man einen Sessel haben.
(Ruben bereitet sich auf den Besuch beim Mini-Zirkus vor, der gleich neben dem Lohrer Edeka seine Zelte aufgeschlagen hat)

30.05.2012
Komm, mach mich nass!
(Fordert Ruben vom Rand des Plantschbeckens aus – nachdem er kurz zuvor noch etwas wasserscheu gewesen war)

29.05.2012
Ich hab den Opa Ulf mit der Sonnenbrille dunkel gemacht!
(Ruben führt seine neue Sonnenbrille vor)

24.05.2012
Die Leute wollen auch schwimmen wie die Enten.
(Ruben freut sich – leider vergeblich – auf den ersten Schwimmbadbesuch dieses Jahres: Das Freibad vor den Toren Brüssels hat zu, als wir endlich nach einer Stunde Stau in Huizingen angekommen sind. Und das alles bloß, weil es in dieser Möchtegern-Weltregierungs-Stadt kein einziges (!) Freibad gibt. Nicht zu fassen)

23.05.2012
Ein Tintenfisch ist eigentlich keine Krabbe
(Stellt Ruben völlig kontextfrei fest)

22.05.2012
Guck mal, was ich für dich vorbereitet habe!
(Ruben hat das Schlossspiel auf dem Sofa aufgebaut)

20.05.2012
Ich möchte über die Padale zu treten.
(Ruben freut sich auf sein erstes “richtiges” Fahrrad)

16.05.2012
Ich sag dir immer, was du machen sollst.
(Ruben erklärt, wie er sein Abend-Müsli haben will: Mit Milch und rosa Grenadinenjoghurt obendrauf)

15.05.2012
Schwarz-Rot-Gelb ist entweder Belgien oder Deutschland.
(Ruben entdeckt deutsch-belgische Gemeinsamkeiten)

11.05.2012
Wir haben einen psychologischen Vorteil, aber wir machen auf dem Trainingsgelände jetzt keine Disco-Musik an.
(Fortuna-Präsident Peter Frymuth vor dem entscheidenden Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin. Berlin hat das Hinspiel mit 1:2 verloren)

05.05.2012
Ich kann schon ein bisschen Französisch – un petit peu!
(Wie umwerfend es klingt, wenn Ruben bitti bööh sagt, kann hier leider nur behauptet werden…) 

01.05.2012
Ich kann die Butter schon streicheln!
(Bildet sich Ruben ein, nachdem er eben schon mit dem Kindermesser ein Nutella-Brot-Massaker angerichtet hat)

25.04.2012
Wir können es uns verteilen!
(Schlägt Ruben großzügig vor, nachdem er den großen Lindt-Osterhasen, den gemeinsam zu vertilgen wir uns für nach der Geburt des Bruders aufgehoben haben, fast im Alleingang aufgegessen hat, und seine Mutter noch einen weiteren kleineren Osterhasen in petto hat…)

22.04.2012
Der Mark soll das machen. Du sollst dem Baby was erklären!
(Sagt Ruben, als er aufs Klo möchte und gleichzeitig das neue Baby gewickelt werden muss. Rubens Patenonkel Mark ist zur Zeit zu Besuch in Brüssel, Mutter und Kind sind gerade aus der Klinik zurückgekehrt)

16.04.2012
Die Kinder müssen wachsen.
(Sagt Ruben, bevor er seinen ersten Tag an der ecole maternelle beginnt – vgl. a. 04.04.2012)

15.04.2012
Man soll natürlich nicht alles rumschmeißen.
(Rubens Erkenntnis, nachdem er alles rumgeschmissen hat.)

13.04.2012
Ein großer Junge muss sich selber schon die Hose ausziehen.
(Ruben bereitet sich auf den großen Tag vor: Am Montag beginnt die ecole maternelle)
[Kurze Zeit später: Papa, hilfst du mir?]

11.04.2012
Die Pflanzen müssen auch mal Wasser kriegen.
(Rubens Kommentar, als wir bei strömendem Regen mit dem Velo über die Hügel von St. Josse radeln)

09.04.2012
Aber wenn ich gewinn, hab ich gewonnen. Des is der Witz bei der Sache.
(Ruben erklärt der versammelten Familie seine Brettspielphilosophie)

04.04.2012
Ich möchte nicht immer ein Kind sein, sondern auch mal ein Gewachs!
(Formuliert Ruben erstmalig ein Lebensziel: Erwachsen werden)

30.03.2012
Bald ist Ostern, Opa!
(Erinnert Ruben – auf dem Klo sitzend, Hörer in der Hand – seinen Großvater am Telefon)

28.03.2012
Und jetzt bleck ich! [Blecken ist Rubelsch für (sch)lecken]
(Sagt Ruben, als der Kuchenteig fertiggerührt ist, und es den Rührschlegel blankzukriegen gilt: Morgen hat der kleine Rubelmann seinen letzten Tag in der Crèche – nach Ostern geht er zu den großen Kleinen in die Cotelle Mananelle [Fachleuten auch als ecole maternelle bekannt])

22.03.2012
Manchmal tut’s den Frauen halt einfach weh.
(Ruben stellt sich den Gebärschmerz vor, nachdem seine Mutter gestern Senkwehen hatte)

21.03.2012
Wenn es mir passt, ruf ich den Papa.
(Kündigt Ruben an, nachdem ihn Mama und Papa morgens um halbsieben aus dem Schlafzimmer komplimentiert und zum Spielen ins Wohnzimmer geschickt haben)

11.03.2012
Der Nolli [Lutscher] ist gut für meine Zunge.
(Seit T.Rex’ I’ve got a Rolls Royce, ‘cos it’s good for my voice der genialste hedonistische Slogan, den ich kenne. Ruben erfand ihn, als ihm die nette Kellnerin nach dem samstäglichen Vier-Gänge-Menü beim Chinesen in Rixensart, Wallonisch-Brabant – letzter Gang: Vanille-Eis mit Schokosauce – obendrein noch eine sucette schenkte.)

10.03.2012
Ich möchte keine Menschen, die so groß sind, hier im Schlafzimmer haben!
(Beschwert sich Ruben über mangelnden Platz im “Graben” des elterlichen Doppelbetts)

07.03.2012
Ich hab Geld mitgebracht von der Arbeit!
(Ruben schwenkt einen Milchaufschäumer-Topf mit Münzen im Wert von 74 Cent)

06.03.2012
Ich will, dass jemand anders bei uns wohnt.
(Fordert Ruben, als unser Freund V. nach einem dreitägigen Brüsselbesuch abgereist ist)

05.03.2012
Alles, was wir einem Kind beibringen, kann das Kind nicht mehr lernen.
(Jean Piaget, “Das Erwachen der Intelligenz beim Kinde”)

03.03.2012
Wir wollen meine Ruhe haben.
(Ruben schließt rücksichtsvoll die Tür zum Wohnzimmer, damit Mama Zeitung lesen und Papa mit Ruben im Flur Fußball spielen kann)

02.03.2012
Nach mir bin ich dran!
(Ruben beim Würfelspiel mit Mama und Papa)

29.02.2012
Ich möchte, dass es hier nicht stinkt.
(Rubens erster Satz, nachdem er frühmorgens im elterlichen Bett aufgewacht ist. Die Eltern haben gestern Knoblauch gegessen)

27.02.2012
Jetzt essen wir Abendbrot, und dann kann man wieder Zeitung lesen.
(Rubens Rollenspiel nach dem Frühstück)

26.02.2012 [in memoriam Klaus Oppermann, gest. am 25.02.2012]
Wir verstehen das Leben nicht: Wie sollen wir dann das Wesen des Todes erfassen?
(Konfuzius)

25.02.2012
Das Elend der Menschen ist, dass sie Tiere mit einer Meinung sind.
(Sybille Berg, “Wir brauchen den Hass”)

24.02.2012
Himbeere schmeckt wie Erdbeere
(Rubens Erkenntnis beim Essen eines Honigbrots)

23.02.2012
Steine kann man auch pflücken.
(Rubens Erkenntnis beim Legospielen)

21.02.2012:
Wir sind jetzt beide ein Hirsch!
(Ruben hält sich ein Stück ausgestanzten Karton an den Kopf – und bedeutet seinem Vater, es ihm gleich zu tun)

Eine Antwort zu Losung des Tages

  1. Pingback: Der Brühle | parkwaechter

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