Archiv des Autors: parkwaechter

Dramolett

Die Szene: Eine Wohnung in Berlin-Kreuzberg. Aus der Küche ertönt Radiolärm, aus dem Bad das Geräusch eines Haartrockners. Ruben (6, aus dem Kinderzimmer rufend; es klingt dringlich): Mama! Anatol (2, im Esszimmer auf seinem Hochstuhl sitzend; er klingt indigniert): Die … Weiterlesen

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Uneigennütziger Rat

Ein Wochenende. Anatol spielt gutgelaunt im Kinderzimmer mit seinen Handpuppen. Ab und an hilft er Papa dabei, die diversen Aufkleber vom Stockbett abzukratzen, damit sich die bisherige Bettstatt noch verscherbeln lässt. Es ist mitten am Tag. Ich grüble, wie es … Weiterlesen

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Kriegsgewinnler

Einer der größten Streitpunkte unseres an Konflikten nicht armen Familienlebens ist die allabendliche Frage, welche CD zum Einschlafen eingelegt werden soll. An drei von vier Tagen ist die Sache klar: Irgendeine Folge von Margit Auers Schule der magischen Tiere muss … Weiterlesen

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Mögen Rocker Rügen?

Anatol (2,75) ist schon erstaunlich weit in seiner sprachlichen Entwicklung. Finde ich. Aber das liegt natürlich vor allem daran, dass die Zeit schneller vergeht, als meine Seele mithalten kann. Mein Sohn sagt inzwischen Sätze wie Kann nis aufräume, hab Bauchweh! … Weiterlesen

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Teufelsberg (Silvester-Nachlese)

Ich hasse die Leute, die immer so rumlaufen!, sagt Ruben bestimmt. Wir sind einmal um den Teufelsberg herumgelaufen, Berlins einzige nennenswerte Erhebung, irgendwo im Grunewald. Und haben unterwegs lauter Menschen in lustigen Kostümen getroffen, die sich keuchend die Anhöhe hinauf … Weiterlesen

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Eine kurze Geschichte des Weihnachtsmanns

Heute hat Anatol das Wort Weihnachtsmann gelernt. Denn der Weihnachtsmann kam höchstpersönlich in der Kita vorbei! – “Hat der Weihnachtsmann auch was gesagt?”, fragt Mama. – Der Weihnachtsmann hat nicht gesprochen, erwidert Anatol. Ich hab den Weihnachtsmann aufgegessen.

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Die gute Frage (37)

Papa, ausgedachte Menschen, die haben doch noch nie was Süßes gegessen, oder? Also Meister Yoda zum Beispiel… (Ruben sorgt sich um das leibliche Wohl fiktionaler Außerirdischer)

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Töli rules

Während Mama Ruben aus dem vierten Band der Schule der magischen Tiere vorliest, spielen Anatol und Papa Memory. Das Prinzip des Spiels hat mein zweieinhalbjähriger Sohn schnell verstanden, nur dass man bloß zwei Karten umdrehen darf – das sieht er … Weiterlesen

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Meister Yoda

Zu dem Eindruck, einer Rubelmann-Festspielwoche beizuwohnen, trug auch der Umstand bei, dass auch noch nach dem B-day jeden Tag ein weiteres Geschenk eintraf. Zuletzt das Master-Yoda-Kostüm aus Krieg der Sterne, das sich Ruben so sehnlich gewünscht hatte. Zwar hat mein sechsjähriger … Weiterlesen

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Farbenlehre

- Kennst du diesen grünen Ninja? – … ??? – Der ist richtig schlecht! – … “mhmm…” – Aber der lilane Ninja – der ist richtig geil!

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Fünf, sechs, eins A

Nachdem gefühlt 14 Tage mit Geschenke besorgen, Kuchen backen und Schnitzeljagd-Vorbereitungen vergangen sind, ist die Rubelmann-Festspielwoche am Samstag mit einer fulminanten Party zu Ende gegangen. Fünf motorisch unausgelastete Jungs (leider war das samstägliche Fußball-Spiel ausgefallen) hopsten durch die Wohnung, als … Weiterlesen

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Faule Ausrede

- “Hebst du das mal auf?”, bitte ich Anatol (2,5) und deute auf einen Waschlappen, der auf den Boden gefallen ist. – Nei, kann nis aufhebe, erwidert mein quietschfideler Sohn. Hab Bauchweh.

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Der Zwiebelluchs

Anziehen ist so eine Sache, besonders wenn es draußen kalt ist. Strumpfhose ist bei einem sechsjährigen Jungen schwierig, und vom Beinkleid abgesehen muss ja immer auch ein Weg gefunden werden, wie man sich doch noch das coole kurzärmelige Fußballltrikot überstülpen … Weiterlesen

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Buder is klank

Audehne! ruft Anatol. Er steht vor meinem Bett – das heißt: eigentlich ist es Rubens Bett – und ist putzmunter. Und weil es Rubens Bett ist, in dem ich geschlafen habe, bin ich etwas müder als sonst. Warum ich in … Weiterlesen

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Sag zum Abschied leise Tschumpel

Eine Woche waren Oma und Opa jetzt da. Das hieß vor allem, dass Ruben jeden Abend   mit einem Packen bayerischer Tarockkarten zu Opa an den Tisch kam und schweigend seine zwei Stapel präsentierte. Die Botschaft war unmissverständlich: Tschumpeln. Tschumpeln geht … Weiterlesen

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