Archiv des Autors: parkwaechter

Köln oder Neukölln (Hauptsache Fußball)

Mama hat Karten für Hertha gegen Köln besorgt. Das Spiel ist erst in ein paar Wochen, aber wenn man in den Familienblock will, muss man rechtzeitig Tickets kaufen. Ruben war noch nie im Olympiastadion. – Glaubst du, Köln ist gut? … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rubelmann | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ninja, go!

Nachdem, krankheitsbedingt, das Einschlafritual wochenlang zu dritt stattfinden musste, liegen wir heute zur Abwechslung mal wieder zu viert auf vier Quadratmetern Hochbettfläche. Einer der Jungs schlägt vor, etwas zu singen. Abwechselnd stimmen Anatol und Ruben Strophen eines bekannten Kinderliedes an. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rubelmann | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kreuzritter

Schräg gegenüber von der Marheineke-Markthalle, kurz vor der Ecke Bergmannstraße/Friesenstraße, befindet sich, in die Häuserzeile eingebettet, eine moderne Kirche. Als solche ist sie nur zu erkennen, weil sie am Giebel ein Kreuz hat, das einem tagsüber kaum auffällt. Wenn wir abends … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Berliner Anfänge, Rubelmann | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die gute Frage (38)

Warum heißt es eigentlich Karstadt? Es müsste doch Kaufstadt heißen! (Ruben, 6, reflektiert Konsum und Kapitalismus)

Veröffentlicht unter Die gute Frage, Rubelmann | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Übung macht den Meister

Papa spürt ein Zipperlein im Rücken, also legt er sich auf den Boden, um eine Entspannungsübung zu machen. Ruben möchte eigentlich da, wo Papa liegt, Fußball spielen, zeigt sich aber erstaunlich verständnisvoll: Ich könnte dir mal ne Übung beibringen, sagt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rubelmann | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Wo eine Wille ist, ist auch ein Weg

Zurzeit ist Anatol ziemlich fixiert auf seine Mutter. Wann immer diese potenziell verfügbar ist, darf nur sie ihm die Schuhe anziehen, ein Brot schmieren, die Windel [Wille] wechseln. So bedarf es hin und wieder eines Kniffs, um den Kleinen dazuzubringen, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Dialoge für die Ewigkeit, Little brother is watching you | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hempel ‘n’ Krempel

Anatol (2,75) und ich sitzen auf dem Sofa und spielen Memory. Um uns herum lauter ausgelagerte Möbel: Im Kinderzimmer entsteht gerade ein neues Hochbett, und der Zimmermann braucht Platz für seine Arbeit. Da kommt Ruben (6) ins Zimmer und will … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Dialoge für die Ewigkeit, Little brother is watching you, Rubelmann | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Dramolett

Die Szene: Eine Wohnung in Berlin-Kreuzberg. Aus der Küche ertönt Radiolärm, aus dem Bad das Geräusch eines Haartrockners. Ruben (6, aus dem Kinderzimmer rufend; es klingt dringlich): Mama! Anatol (2, im Esszimmer auf seinem Hochstuhl sitzend; er klingt indigniert): Die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Berliner Anfänge, Dialoge für die Ewigkeit, Little brother is watching you, Rubelmann | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Uneigennütziger Rat

Ein Wochenende. Anatol spielt gutgelaunt im Kinderzimmer mit seinen Handpuppen. Ab und an hilft er Papa dabei, die diversen Aufkleber vom Stockbett abzukratzen, damit sich die bisherige Bettstatt noch verscherbeln lässt. Es ist mitten am Tag. Ich grüble, wie es … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Berliner Anfänge, Little brother is watching you | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kriegsgewinnler

Einer der größten Streitpunkte unseres an Konflikten nicht armen Familienlebens ist die allabendliche Frage, welche CD zum Einschlafen eingelegt werden soll. An drei von vier Tagen ist die Sache klar: Irgendeine Folge von Margit Auers Schule der magischen Tiere muss … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Little brother is watching you, Rubelmann | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mögen Rocker Rügen?

Anatol (2,75) ist schon erstaunlich weit in seiner sprachlichen Entwicklung. Finde ich. Aber das liegt natürlich vor allem daran, dass die Zeit schneller vergeht, als meine Seele mithalten kann. Mein Sohn sagt inzwischen Sätze wie Kann nis aufräume, hab Bauchweh! … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Little brother is watching you | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Teufelsberg (Silvester-Nachlese)

Ich hasse die Leute, die immer so rumlaufen!, sagt Ruben bestimmt. Wir sind einmal um den Teufelsberg herumgelaufen, Berlins einzige nennenswerte Erhebung, irgendwo im Grunewald. Und haben unterwegs lauter Menschen in lustigen Kostümen getroffen, die sich keuchend die Anhöhe hinauf … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Berliner Anfänge, Dialoge für die Ewigkeit, Rubelmann | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Eine kurze Geschichte des Weihnachtsmanns

Heute hat Anatol das Wort Weihnachtsmann gelernt. Denn der Weihnachtsmann kam höchstpersönlich in der Kita vorbei! – “Hat der Weihnachtsmann auch was gesagt?”, fragt Mama. – Der Weihnachtsmann hat nicht gesprochen, erwidert Anatol. Ich hab den Weihnachtsmann aufgegessen.

Veröffentlicht unter Little brother is watching you | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die gute Frage (37)

Papa, ausgedachte Menschen, die haben doch noch nie was Süßes gegessen, oder? Also Meister Yoda zum Beispiel… (Ruben sorgt sich um das leibliche Wohl fiktionaler Außerirdischer)

Veröffentlicht unter Die gute Frage | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Töli rules

Während Mama Ruben aus dem vierten Band der Schule der magischen Tiere vorliest, spielen Anatol und Papa Memory. Das Prinzip des Spiels hat mein zweieinhalbjähriger Sohn schnell verstanden, nur dass man bloß zwei Karten umdrehen darf – das sieht er … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Little brother is watching you | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar